Über „Demokratie leben!“

Für ein vielfältiges, gewaltfreies und demokratisches Mit­­einander

Die Programmstruktur im Überblick

Zahlreiche Initiativen, Vereine und engagierte Bürgerinnen und Bürgern in ganz Deutschland setzen sich tagtäglich für ein vielfältiges, gewaltfreies und demokratisches Miteinander ein. Bei dieser wichtigen Arbeit unterstützt sie das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Zu den Zielgruppen des Bundesprogramms gehören insbesondere Kinder und Jugendliche, deren Eltern, Familienangehörige und Bezugspersonen, aber auch ehren-, neben- und hauptamtlich in der Jugendhilfe Tätige, Multiplikatorinnen und Multiplikatoren sowie staatliche und zivilgesellschaftliche Akteure. „Demokratie leben!“ ist zudem ein zentraler Baustein der Strategie der Bundesregierung zur Extremismusprävention und Demokratieförderung.

Fördersumme für 2017: 104,5 Millionen Euro

„Demokratie leben!“ setzt auf verschiedenen Ebenen an. So werden Projekte zur Radikalisierungsprävention und Demokratie­förderung sowohl mit kommunalen wie auch mit regionalen und überregionalen Schwerpunkten gefördert.

Das Programm startete im Januar 2015 und läuft bis Ende 2019. Die Fördersumme für das Jahr 2017 beträgt insgesamt 104,5 Millionen Euro.

Die geförderten Projekte und Initiativen haben dafür Sorge zu tragen, dass die Fördermittel ausschließlich für Zwecke eingesetzt werden, die den Zielen des Grundgesetzes förderlich sind (siehe Begleitschreiben zum Zuwendungsbescheid).

Umsetzung, Evaluation und wissenschaftliche Begleitung

Für die administrative Umsetzung des Bundesprogramms ist das Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA) zuständig, das hierzu eine Regiestelle eingerichtet hat.

Das Deutsche Jugendinstitut (DJI) evaluiert das Programm. Es untersucht die Umsetzung und die Effektivität der Programmaktivitäten, ordnet sie fachlich ein und bewertet sie. Zusätzlich übernimmt es die wissenschaftliche Begleitung in den Programmbereichen Landes-Demokratiezentren, Förderung der Strukturentwicklung zum bundeszentralen Träger und für die Modellprojekte zu ausgewählten Phänomenen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit und zur Demokratiestärkung im ländlichen Raum sowie die Modellprojekte zur Radikalisierungsprävention. Die wissenschaftliche Begleitung der lokalen Partnerschaften für Demokratie wird vom Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik e. V. (ISS) und von Camino – Werkstatt für Fortbildung, Praxisbegleitung und Forschung im sozialen Bereich gGmbH durchgeführt.